Tantra in Tibet

Im tibetischen Tantra finden wir eine friedliche und freudvolle Philosophie, welche die Erfahrung tiefer Meditation und die Weisheit des Körpers miteinbezieht.
Im achten Jahrhundert brachte der Lehrer Padmasambhava den Tantrismus von Indien nach Tibet. Das tibetische Tantra ist auch gekennzeichnet durch eine faszinierende Vermischung des dortigen farbenfrohen Bön-Schamanismus mit dem Buddhismus.
In seiner heutigen Ausprägung wird der tantrische Buddhismus in Tibet zölibatär und in Klöstern gelebt. Es gab aber auch in Tibet sehr unterschiedliche Schulen und Linien.
Ich hatte die schöne Gelegenheit, den Lama Drubpon Sonam Jorphel Rinpoche für unseren Film „Tantrischer Buddhismus und das tägliche Leben in Tibet“ (DVD, 2014) zu interviewen.
„Anhaftung ist einer der mächtigsten Antriebskräfte des menschlichen Verstandes.
Zum Beispiel, wenn wir etwas Materielles besitzen, sind wir stolz, weil wir es haben. Weil wir es besitzen, halten wir diese Dinge, dieses Eigentum, ganz fest.
Die eigentliche Definition von Anhaftung ist Unzufriedenheit. Anhaftung bedeutet, nie zufrieden sein. Es ist, wie salziges Wasser trinken.“
Lama Drubpon Sonam Jorphel Rinpoche

 

DVD erhältlich bei Neue Weltsicht (click)